Kuba – Lebensfreude trifft Sandstrand

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17. April 2014 um 10:11 Uhr

Kubanische AutosAutor RobertZugegeben, unsere Entscheidung Urlaub auf Kuba zu machen ist kein Zufall, sondern viel mehr lange gehegter Wunsch, den wir uns im letzten Monat endlich erfüllt haben. Erst hatten wir Respekt vor dem zwölfstündigen Flug, den man von hier in Kauf nehmen muss, um Kuba zu erreichen. 

Zauberhaftes Varadero

Durch den zuvorkommenden Service der Mitarbeiter der Fluglinie Condor und aktuellen Kinohits, die während des Fluges kostenlos angeschaut werden konnten, verging aber auch der Langstreckenflug schneller als befürchtet. Einziger Wehrmutstropfen war, dass noch nicht alle Langstreckenmaschinen über eingebaute Monitore in den Sitzlehnen verfügen und so auf kleinen, nicht sehr zeitgemäßen Bildschirmen deutliche Abstriche beim Filmvergnügen nötig waren.

Wer jetzt glaubt wir hätten Havanna als Ziel unserer Reise ausgewählt, irrt. Nach intensiver Bilderrecherche im Internet haben wir uns für Varadero entschieden und das war gut so. Varadero wird von den Kubanern auch das Strandherz der Insel genannt und hat diese Bezeichnung redlich verdient. Wunderbare kilometerlange Sandstrände zu denen man vom eigenen Ferienressort aus in den meisten Fällen direkten Zugang hat, schmiegen sich an türkisblaues Meer, das so sauber ist, als hätte man Poolwasser vor sich.

Traumhafte Unterkunft

Dass man, wenn man nach Kuba kommt nicht von den Komfortstandards, die wir gewohnt sind ausgehen darf ist naheliegend. Auf Kuba sind 4-Sterne-Anlagen mit dem Komfort unserer 3-Sterne-Anlagen vergleichbar, was aber Sauberkeit und Service angeht, legen sich die Kubaner allerdings für ihre Urlaubsgäste richtig ins Zeug. Uns wurde während unseres All-Inklusive-Urlaubs in der Ferienanlage Melia Peninsula Varadero nahezu jeder Wunsch von den Augen abgelesen. Klar als kleinen Tipps sollte man da oder dort ein kleines Trinkgeld eingesteckt haben, dafür wird man dann aber auch „fürstlich“ betreut.

Reichhaltiges Speisenangebot

Besonders verführerisch waren die karibischen Speisen, die uns ins sowohl beim Buffet als auch in den zahlreichen Restaurants der Anlage erwarteten. Täglich fangfrische Fische und Meeresfrüchte, Obst, knackiges Gemüse und nahezu alle gängigen Fleischsorten vom Grill waren dabei selbstverständlich. Ergänzt wurde das Angebot durch zahlreiche kalte Vorspeisen und Salate. Kurzum, wir konnten in Sachen Verpflegung wirklich nicht klagen.

Eigenheiten der Insel

Neben unserem Strandurlaub in der Ferienanlage haben wir uns in unserem Urlaub dazu entschlossen jeden zweiten Tag einen Ausflug zu machen. Diese Entscheidung hat sich als perfekt erwiesen, da Kuba wirklich viel Sehenswertes zu bieten hat. Dass, es nicht selbstverständlich ist, dass man immer und überall weltweit Geld abheben kann, habe ich bei diesem Urlaub gemerkt. Daher lohnt es sich vorzubauen und sich schon vorab über die Modalitäten des Reiselandes zu erkundigen. Auf der Insel Kuba gibt es zwei Währungen, kubanische Pesos für Einheimische und CUC oder „Convertible pesos“ für Touristen. Die Möglichkeit mit Kreditkarte oder Bankomatkarte zu zahlen ist auf der Insel nicht überall gegeben. Zum Wechsel von Euros in Cuc benötigt man unabhängig von der Betragshöhe einen amtlichen Lichtbildausweis.
Auch wer ein Auto mieten möchte sollte sich im Vorfeld genau informieren, da die Gesetze Kubas sehr streng sind. Wer einen Unfall verursacht, kann bis zur Klärung sogar ein Ausreiseverbot erteilt bekommen. Günstig sind hingegen Taxis samt Fahrer, die man für rund 80 Euro tageweise mieten kann. Wer einen deutschsprachigen Guide dazu haben möchte bekommt Taxi plus Guide für eine Tagesmiete von etwa 120 Euro. Zigarren und Rum werden bei vielen Straßenhändlern angeboten, davon sollte man allerdings die Finger lasse, da es sich in der Regel um Fälschungen handelt. Zu empfehlen sind u.a. die kubanischen Zigarren und der heimische Rum – mit nach Hause nehmen will, sollte in regulären Geschäften einkaufen und sich vorab über die Freimengen, die ins jeweilige Heimatland mitgenommen werden dürfen, erkundigen damit es nach einem traumhaften Kuba-Urlaub keine böse Überraschung am Zoll gibt. Denn die meisten Artikel können auch online bestellt werden, wenn man wieder zuhause ist. Eine besondere Eigenheit sollte man auf der Insel noch beachten. Für die Ausreise braucht man 25 CUC in bar.

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Bildquelle: commons Wikimedia,Public domain © Helen84

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