Lavendelduft und Romantik pur

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19. Juli 2013 um 10:50 Uhr

Die Provinz in Südfrankreich ist häufiger attraktiver als die TouristenmagneteAutor MagdaDurch die geöffneten Autofenster strömt der warme Sommerwind, süßer Lavendelduft weht um meine Nase und so weit das Auge reicht sehe ich die lila Blüten. Dazwischen leuchten ab und zu Sonnenblumen. Willkommen in Südfrankreich!

Land und Leute ganz nah kennenlernen

Ich bin auf dem Weg nach Banon. Das Dorf in der Region Luberon ist für Lavendel und wunderbaren Ziegenkäse bekannt. Hier gibt es alte Steinhäuser, die majestätisch auf Steilhängen hervorragen. Bei einem Bummel durch die gepflasterten Gassen, entdecke ich immer wieder neue Durchgänge und Arkaden. Von der Kirche aus geht der Blick dann weit über die umliegenden Lavendelfelder, Flüsse und Dörfer.

Direkt bei französischen Familien – Chambres d’Hotes

Ich wohne in einer Chambres d’Hotes (Privat-Unterkünfte), da ich so Land und Leute der Provence am besten kennenlernen kann. Französische Familien bieten Zimmer in ihrem Haus zur Übernachtung an. Besonders nett ist das (oft mit angebotene) gemeinsame Abendessen mit der Gastgeberfamilie. Ich unternehme eine Fahrradtour um den Luberon zwischen Cavaillon und Forcalquier. Man hat hier wunderschöne Ausblicke auf die Berge.

Im Lavendelmuseum und Ruhe im Hochsommer

Um Lavendel geht es auch bei meiner nächsten Station, Coustellet. Bekannt ist der Ort wegen seines Lavendelmuseums. Hier wird die Geschichte der Lavendeldestillation vom 16. Jahrhundert bis heute erklärt. Natürlich kann man auch Lavendelprodukte wie Parfums, Honig, Duftsäckchen und Seifen kaufen. Was mir auffällt, ist die Ruhe. Während des Hochsommers strömen die meisten Touristen in die Städte wie Nizza, Saint-Tropez oder Avignon. Dafür herrscht hier im Landesinneren der kleinen Dörfer und Städtchen eine beschauliche Atmosphäre.

Feines Olivenöl und mediterrane Küche

Etwas mehr Trubel erlebe ich in Nyons. Das Städtchen ist bekannt als Olivenöl-Hochburg. Auf dem Wochenmarkt darf ich ausgiebig probieren. So feines und frisches Öl habe ich noch nie gegessen. Ich nehme mir gleich eine Flasche als Andenken für zu Hause mit. Am Abend genieße ich die mediterrane Küche, es gibt in Olivenöl und Knoblauch gegrilltes Lamm, Rind oder Fisch dazu gegrillte Auberginen, Tomaten und Zucchini.

Bildquelle: © ferretcloud – Fotolia.com