Mein Kulturerlebnis in Bangkok – Tipps für die Reise

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23. Juni 2016 um 16:33 Uhr

Bangkok Stadt von obenAutorin AnnaBangkok ist exotisch, quirlig, chaotisch, überreich an Kulturdenkmälern und damit eine Stadt, genau nach meinem Geschmack. Just nach der Ankunft in der 14-Millionen-Megapolis, starte ich zu meinem Sightseeing-Programm und bin ab der ersten Sekunde verliebt in diesen faszinierenden Schmelztiegel!
 
 
 

Buddha und die Königsfamilie: ein Tag im Großen Palast

Die thailändische Hauptstadt verfügt über mehr als 400 Tempelanlagen und so muss ich Prioritäten setzen: ganz oben auf meiner To-Do-Liste steht der Wat im vormaligen Königspalast und so mache ich mich mit einem Taxi auf den Weg dorthin. Das Verkehrsaufkommen ist unbeschreiblich und ich genieße dieses unübersichtliche Durcheinander, das dennoch System zu haben scheint.

Nach der Ankunft schlendere ich über den Königsplatz und steuere zielsicher auf den Wat Phra Kaeo, den „Tempel des Smaragd-Buddha“ zu. Diese Statue gehört in meinem Reiseführer zu den ultimativen Bangkok Tipps und als ich die nur 66 Zentimeter große Figur erblicke, verstehe ich, warum die Thailänder sie als Nationalheiligtum verehren. Über und über mit Gold verziert, verharrt die aus Jade gefertigte Buddha-Abbildung in einer majestätischen Pose und blickt würdevoll zu mir herab. Im Anschluss zieht es mich in die verschiedenen Höfe des Großen Palastes, wo mich unglaublicher Prunk empfängt!

Video: Bangkok Städte der Extreme (Doku) (deutsch) (Arte)

Bangkok Tipps rund um den Sanam Luang

Direkt vor dem Großen Palast weitet sich der Paradeplatz Sanam Luang. Er wird noch heute für Festivitäten und Aufmärsche benutzt und beherbergt mit dem

  • Nationaltheater
  • Nationalmuseum
  • Lak Müang
  • und dem „Amt der Schönen Künste“

gleich mehrere Bangkok Tipps. Als erstes steuere ich das Nationalmuseum an. Es ist das größte seiner Art in Südostasien. Ich betrete zunächst die Buddhai-Sawan-Kapelle und bin begeistert, ob der filigranen Kunstfertigkeit, die mir überall entgegenstrahlt. Besonders deutlich wird diese in jenem Museumsareal, das den prunkvollen Bestattungswägen der thailändischen Könige gewidmet ist. Die 15 Meter hohen und 40 Tonnen schweren Gefährte sind komplett aus Teak-Holz erbaut und mussten bei der traditionellen Einäscherungszeremonie von 200 Soldaten gezogen werden.

Reiseratgeber

Gewaltig! Nach soviel musealer Diversität brauche ich dringend eine Pause. In den Seitenstraßen um den Sanam Luang reihen sich die Garküchen aneinander und ich verkoste eine thailändische Spezialität: Tom Yam, die weltberühmte sauer-scharfe Suppe.

Schützende Geister und Gold von Kopf bis Fuß

Die thailändische Kultur ist vielfältig. Neben der Verehrung Buddhas spielt auch die Achtung der Ahnen und Geister eine große Rolle. Diejenigen Geister, die für den Schutz einer Metropole zuständig sind, „wohnen“ im Lak Müang, dem sogenannten „Stadtpfeiler“. Für die Beschützer ist unweit des Nationaltheaters ein eigenes Gebäude errichtet worden, das einen atemberaubend schönen Schrein enthält. Ich reihe mich in die lange Schlange der Besucher ein und merke rasch, welche enorme Bedeutung die „Stadtpfeiler“ für die Menschen Bangkoks haben. Die Gesichter der Besucher strahlen inbrünstige Verehrung und Demut aus. Auch mich erfasst die Erhabenheit dieses Schreins und ich lege die extra gekauften, kleinen Opfergaben behutsam auf die dafür vorgesehene Freifläche.

Der mannigfaltigen Sehenswürdigkeiten noch lange nicht überdrüssig, besuche ich den Wat Pho. Dieser ist die Heimat des Liegenden Buddhas. 46 Meter lang und 15 Meter hoch, thront das vergoldete Abbild Siddhartha Gautamas vor mir – bombastisch!

Faszination Bangkok: eine Stadt für Kulturliebhaber

Wer sich wie ich für die Handwerkskünste und religiösen Denkmäler Asiens interessiert, wird sich in Bangkok in einem Paradies wähnen. Die Metropole wartet an jeder Straßenecke mit einem weiteren Must-See auf und sprengt mit ihren Highlights jedes Urlaubstagebudget – darum muss ich unbedingt wiederkommen!

Titelbild: ©istock.com – Peera_Sathawirawong

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