Quer durch die Altstadt von Lissabon

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25. Juli 2013 um 17:47 Uhr

Die 25 de Abril Bridge in Lissabon ähnelt der Golden Gate Bridge in San FranciscoAutor LeeAuf geht’s nach Lissabon. In fast 3 Stunden von München aus, habe ich den Flughafen Lisboa erreicht. Schon hier ist mir die Freundlichkeit und Offenheit der Portugiesen aufgefallen. Ich nehme mir ein Taxi und fahre in mein Stadthotel. Ich lerne schon etwas die Stadt kennen und bin total begeistert. Mein Hotel liegt im Stadtteil Baixa, direkt am Rossio-Platz. Ich habe einen fantastischen Blick auf die berühmte und längste Einkaufsstraße der Stadt, der Rua Augusta.

Stadtrundfahrt mit der Electrico 28

Die Altstadt lässt sich am besten zu Fuß erkunden oder mit der Metro, deren Netz sehr übersichtlich und einfach zu verstehen ist. Ich entscheide mich für die Trambahn (Electricos). Mit der Electrico 28 mache ich eine Stadtrundfahrt, ein ganz besonderes Feeling mit so einer Bahn zu fahren. Ich gehe hinauf zum Miradouro de Santa Luzia. Ich bin überwältigt von der schön gekachelten Aussichtsterrasse und dem wunderbaren Blick auf die Stadt. Unweit davon befindet sich das Castelo de Sao Jorge. Weiter geht es zum Shoppen auf die Rua Augusta, viele kleine Läden mit günstigen Klamotten, Schuhen und Accessoires findet man hier. Über die Rua Augusta erreiche ich nun den Praca de Comerico. Von hier aus fahre ich nach Belem. Auf der Rua de Belem komme ich am Parca de Imperio vorbei. Weiter geht es durch eine Unterführung zum beeindruckenden 50 Meter hohen Padrao do Descobrimentos (Entdeckerdenkmal), welches 1960 zu Ehren des Seefahrers Prinz Heinrich errichtet wurde.

Ponte 25 de Abril und Christo Rei

Ich spaziere entlang des Tejo, hier weht in den heißen Sommermonaten immer ein kühles Lüftchen. Ich sehe die Ponte 25 de Abril (Brücke des 25. April), welche mich sofort an die Golden Gate Bridge in San Francisco erinnert. Sie wurde als Andenken an die Nelkenrevolution am 25. April 1974 erbaut. Auf der anderen Seite des Tejo sehe ich die Statue Christo Rei, welche mich wiederum an die Jesus-Statue am Zuckerhut in Brasilien erinnert. Gleich am nächsten Tag begebe ich hoch auf die Statue. Ich fahre zuerst mit der Fähre auf die andere Seite und nehme anschließend den Bus Nr. 100, der mich zur Christo Rei Statue hochfährt. Auch hier habe ich einen grandiosen Ausblick auf die Stadt Lissabon.

Bairro Alto und Chiado – enge Gassen und kunstvolle Mosaikböden

Ich laufe weiter entlang des Tejo und entdecke den Torre de Belem, das Wahrzeichen Lissabons. Der Aufstieg zur Aussichtsterrasse lohnt sich auf jeden Fall. Mein nächstes Ziel ist das Stadtviertel Bairro Alto. Eine Flaniermeile, wie ich sie selten gesehen habe mit zahlreichen Restaurants und Bars. Ich liebe es durch die engen Gassen zu schlendern und komme zu einem weiteren Aussichtspunkt der Stadt, den Miradouro d. S. Pedro de Alcantara. Mit dem Elevadores da Gloria, einer nostalgischen Kabinenseilbahn, die Bairro Alto und Baixa verbindet, fahre ich hinunter zur Avenida da Liberdade. Die 1,5 km lange Allee mit mosaikgeschmückten Trottoirs trennt das alte und das neue Lissabon. Mein nächster Stopp ist das Chiado-Viertel. Hier findet man das berühmte Cafe a Brasileira, wo ich mir eine Bica (typisch portugiesischer Espresso) gönne.

Ruhige Plätze und freundliche Portugiesen

Im Parque Eduardo VII. finde ich meine Ruhe vom Großstadttrubel. Es ist wahnsinn, dass es tatsächlich inmitten einer Metropole so ein ruhiges Fleckchen gibt. Am Abend gönne ich mir ein Glas Portwein oder Sangria branco, dazu gibt es frisch gegrillten Fisch mit Salat oder Gemüse. Ich hätte nicht gedacht, wie lecker und vor allem wie günstig das Essen in Lissabon ist. Ich spüre jeden Tag die Freundlichkeit der Menschen. Wenn man nicht weiß, wohin, wurde mir alles ohne Aufforderung ganz freundlich erklärt und immer mit einem Lächeln. So tolle Menschen wie in Lissabon, habe ich wirklich selten kennengelernt.

Bildquelle: © sergeialyoshin – Fotolia.com

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