Sehenswürdigkeiten in Peru: Meine Reise ins westliche Südamerika

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4. Januar 2017 um 10:54 Uhr

Lama in Macchu PicchuPeru ist eines der schönsten Länder der Erde und immer noch ein Geheimtipp. Mystisch-magische Stätten in den Bergen, pulsierende Metropolen am Amazonas und
faszinierende Landschaften machen den Aufenthalt zu einem unvergleichlichen Erlebnis.

Sehenswürdigkeiten in Peru – Die längste Welle reiten

Das Land erstreckt sich im Westen entlang des Pazifiks und bietet atemberaubende Ausblicke auf das Meer. Auf dem Panamerican Highway bin ich hoch in den Norden, um die legendären Surfspots Chicama und El Faro bei Pacasmayo zu sehen, wo Surfprofis kilometerlange Wellen reiten.

Sehenswürdigkeiten in Peru – Das Erbe der Inkas

Mich zog es jedoch vor allem mit unwiderstehlicher Macht zu den berühmten Stätten der Inkas. Dieses hochstehende Kulturvolk hinterließ in den Bergen beeindruckende Städte und Tempel. 2007 wurde die Ruinenstadt Machu Picchu auf 2.400 Metern Höhe zu den „Sieben Neuen Weltwundern“ gekürt.

Am besten ist es, frühmorgens, wenn die Wolken die Berge noch verhängen und wenig Touristen unterwegs sind, durch das Sonnentor zu schreiten und die einmalige Atmosphäre dieser Sehenswürdigkeiten in Peru zu erleben. Zum UNESCO-Weltkulturerbe auf dem Granitfelsen des „Alten Gipfels“ zählen:

  • der Sonnentempel
  • der Mondtempel
  • das Höhlenheiligtum
  • Paläste, Wohnhäuser und öffentliche Gebäude
  • Königsgrab
  • Tempel des Condor

Reiseratgeber

Achtung!

Wer nicht nur surfen, sondern Strandfeeling, Partystimmung und touristische Infrastruktur genießen möchte, dem sei Huanchacho bei Trujillo empfohlen.

Ein Muss ist auch die alte Inka-Hauptstadt Cusco im Herzen der Anden.

Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten zählen hier:

    • Plaza de Armas (Huacaypata). Das Zentrum des Inka-Reiches wurde in der Form eines Pumas errichtet, dessen Herz von der mächtigen Kathedrale überbaut wurde.
    • Sacsayhuamán; ein archäologischer Park
    • Qorikancha; die Tempelruinen im historischen Zentrum wurden von einer Kirche und einem Kloster überbaut.

Sehenswürdigkeiten in Peru – Naturwunder

Ich liebe in Peru den Titicaca-See, der umrahmt von schneebedeckten Gipfeln über 3.800 Meter hoch auf der Alliplano-Hochebene zu finden ist. Es ist der größte See Südamerikas mit weißen Sandstränden und seltenen Tierarten.

Den Inkas war er der „Heilige See“ und stand fest mit der Sonne in Verbindung. Leider haben sich Umweltverschmutzungen ergeben. Dennoch ist er nach wie vor eine der imposantesten Sehenswürdigkeiten in Peru.

Ein Rätsel stellen die Nazca-Linien dar, welche zu den abenteuerlichsten Spekulationen anregen. Es handelt sich dabei um riesige Abbildungen von Tieren und Menschen. Sie befinden sich in der Wüstenregion nahe der Stadt Nazca und können nur vom Flugzeug aus beobachtet werden.

Eine der schönsten Städte des Landes ist Arequipa mit ihren kolonialen Prachtbauten und dem Kloster Katalina. Weitgehend unbekannt sind die tiefen Schluchten der Region. Ich empfehle zum Besuch den Canyon de Colca mit seinen herrlichen Tälern und heißen Thermalquellen.

Zu weiteren Naturwundern in Peru zählen:

      • die Cordillera Blanca
      • die Oase Huachincha in der Nähe von Ica.

Das heilkräftige Wasser der Lagune verspricht zwar nicht mehr das, was es einmal war, landschaftlich hat die Gegend mit ihren hohen Sanddünen und der Sonnengarantie jedoch ihren Reiz.

      • eine Fahrt auf dem Amazonas zur Millionenmetropole Iquitos, die nur auf dem Wasserwege zu erreichen ist.

Peru – Süchtig nach mehr

Es sind nicht nur die landschaftlichen Reize und die beeindruckenden Weltkulturerbestätten, welche Peru zu einem attraktiven Reiseland machen, sondern die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Bewohner wirken ebenso anziehend. Darüberhinaus lockt das Andenland mit einer farbenprächtigen Folklore und kulinarischen Genüssen.

Titelbild: ©istock.com – pawopa3336

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