Bergwandern in Oberösterreich: Mein schönster Wanderurlaub

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7. Februar 2018 um 08:29 Uhr

Autor Ralf Müllerbackpackering auf WieseBergwandern macht Freude, eröffnet Horizonte und befördert die Gesundheit. Die Region Oberösterreich bietet zu diesem Sport unzählige Möglichkeiten mit verschiedensten Schwierigkeitsgraden. So wird der Wanderurlaub zum unvergesslichen Erlebnis.

Die richtige Tour wählen

Zum Bergwandern in Oberösterreich stehen unzählige abwechslungsreiche Touren zur Auswahl. Fachführer sprechen von ca. 350 bis 400 Möglichkeiten. Wer also hoch hinaus will, der sollte sich zuerst einmal eine Übersicht verschaffen. Dabei zählt vor allem, wie es um die eigene Konstitution bestellt ist. Wer noch nie beim Bergwandern war, muss mit leichten Strecken beginnen und dann die Leistung langsam erhöhen. Nur so kommt der Wanderer auf das für seine Gesundheit richtige Niveau. Allgemein werden die nachfolgend genannten Touren empfohlen.

  1. Die Strecke über Dürrensteig-Nord, Burgspitz-Almkogel und Reichraminger Hintergebirge weist eine Länge von 9,3 Kilometern auf. Hier sind drei bis vier Stunden einzuplanen.
  2. Auf dem Zierlersteig zum Traunstein werden 8,8 Kilometer bewältigt. Die Strecke stellt Ansprüche, es sind ca. sieben bis acht Stunden einzuplanen.
  3. Wer den Schieblingstein von Westen über die Haller Mauern erobern möchte, muss ungefähr vier bis fünf Stunden für die 15 Kilometer einplanen. Diese Strecke weist einen mittleren Schwierigkeitsgrad auf.

Alle Strecken erfordern im Vorfeld eine umfassende Information über die Bedingungen und Anforderungen. Besser als das Internet wären hier Absprachen vor Ort. Im Netz kann lediglich die allgemeine Information erfolgen. Touren im Sommer und bei ruhigem Wetter sind generell zu bevorzugen.

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Eine Tagestour, die Erfüllung bringt

see umringt von bergenDie „Almtaler Sonnenuhr“ wird als Bergwanderung geschätzt, die mittlere Anforderungen stellt und allgemein gut bewältigt werden kann. Mit einer Länge von 20 Kilometern kann sie in ca. zehn Stunden bewältigt werden, ohne zu über- oder unterfordern. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind jedoch eine Grundbedingung. Neuner-, Zehner-, Elfer- und Zwölferkogel bieten eindrucksvolle Kulissen.

Steiganlagen und Markierungen fehlen leider. Die Plateaufläche besticht mit Strukturplatten und scharfen Kalkformationen. Deshalb werden feste Schuhe benötigt. Konditionsstarke können noch den Einserkogel absolvieren, wobei sich hier die Rückkehr langwierig gestaltet. Die Wandertour könnte auf diese Weise bis zu 14 Stunden dauern.

Ein Bergführer meistert selbst schwierige Momente

Wie in den meisten alpinen Regionen bieten auch in Oberösterreich Bergführer ihre versierten Dienste an. Selbst erfahrene Sportler sollten diesen Service beim Bergwandern in Oberösterreich nutzen. Die Einheimischen kennen die Strecke und wissen über Hindernisse genau Bescheid. Zudem schätzen sie Wetterveränderungen korrekt ein, weil sie die örtlichen Verhältnisse genau kennen.

Reiseratgeber
Diese Kompetenz fehlt dem normalen Wanderer. Zudem macht gerade für Einzelkämpfer das Wandern in Gesellschaft doch mehr Spaß. Die Brotzeit und die eine oder andere Unterhaltung werten die Tour ziemlich auf.

Bergwandern in Oberösterreich: Fit mit Kompetenz und Ausdauer

Bergwandern in Oberösterreich bringt Fitness und Kraft. Dabei sollte der Wanderer die Anforderungen an den Körper nicht unterschätzen, das Höhenklima belastet zusätzlich. Die Dienste eines erfahrenen Bergführers aus der Region erleichtern die Tour wesentlich und bringen einige Vorteile.

Titelbild: ©istock.com – lzf
Textbild: ©istock.com – standret