Berlin entdecken – Meine Woche in der Hauptstadt

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8. Februar 2018 um 10:24 Uhr

Berlin - Fernsehturm spiegelt sich in Wand von SouvenierladenAutor Klaus Peters
Berlin ist immer eine Reise wert. Eine Woche vergeht schnell, deshalb sollte der Ablauf gut durchdacht und geplant sein. Ich habe ein paar Tipps für die Erkundung der Hauptstadt zusammengestellt.

 

Das Hostel als Basis

Berlin in sieben Tagen erkundet sich ganz vorteilhaft mit eigenem Programm. Dabei bildet ein Hostel in Berlin die ideale Basis. Die deutsche Hauptstadt weist eine Menge solcher Beherbergungsstätten auf, welche mit unterschiedlichsten Preis- und Komfortniveaus punkten können. Hier trifft man Touristen, Gastarbeiter, Weltreisende und Lebenskünstler mit internationaler Herkunft, aber auch Berliner Originale.

Hostels sind ein ganz eigener Kosmos. Die einfachste und preiswerteste Unterkunft liegt bei ca. 10,00 Euro pro Nacht und pro Person. Dabei handelt es sich um eine Unterbringung in Mehrbettzimmern mit bis zu zehn Mitbewohnern. Im Schlafsaal kostet die Übernachtung meist noch etwas weniger. Solche Schlafgelegenheiten sind sicher nur für junge Leute geeignet, oder solche, die nicht viel Komfort erwarten und Menschen aus aller Welt treffen möchten. Frühstück gehört natürlich nicht mit zum Angebot, es muss extra gezahlt und bestellt werden. Bettwäsche kostet extra, meist ca. 2,50 Euro.

Aber Hostels verfügen nicht nur über solche Massenunterkünfte, sondern bieten immer Doppel- und Einzelzimmer an, z.T. mit Frühstück. Diese haben, je nach Einrichtung, meist das Niveau einer besseren Pension, kosten aber weniger. Bei allen Unterkünften im Hostel gilt, dass die rechtzeitige Buchung beste Preise und das richtige Zimmer sicher. Steht die Basis, kann die tolle Woche in Berlin starten.

Berliner Überblicke und mehr

Am ersten Tag der Berliner Woche tut ein Überblick über die Stadt gut. Meine Favoriten sind dabei:

  1. Die Besichtigung des Fernsehturms bringt ungeahnte Blicke, sollte aber mit viel Zeit eingeplant werden. Meist gibt es lange Warteschlangen.
  2. Die Reichstagskuppel kann nach wie vor besucht werden. Eine Anmeldung wird nicht erforderlich, sichert aber den Besuch. Freie Plätze werden zwei Stunden vorher für Kurzentschlossene vergeben.
  3. Von der Siegessäule kann Berlin wie von einem Diorama aus betrachtet werden, da diese fast in der Mitte der Stadt steht.
  4. Die ehemalige amerikanische Abhörstation auf dem Teufelsberg im Grunewald bietet einen fast noch besseren Blick über die Stadt. Sie hat aber nur zu bestimmten Zeiten geöffnet.
  5. Vom Drachenberg, unmittelbar vor dem Teufelsberg gelegen, gleicht der Panoramablick über Berlin fast dem von der benachbarten Abhörstation und ist zudem noch kostenfrei.
  6. Unweit des Bahnhofes Gesundbrunnen stehen die Reste des gesprengten Flakbunkers Humboldthain. Hier liegen dem Betrachter die nördlichen Stadtteile zu Füßen. Durch den Bunker und andere Relikte der Berliner Geschichte veranstaltet der Verein Berliner Unterwelten e.V. ansprechende Führungen.

Kieze, Kneipen und Kolorit

Neben den unzähligen Museen, Galerien, Theatern, Opern und Kirchen darf man es nicht versäumen, die regionalen Highlights aufzusuchen. Empfehlen kann ich die Kneipen in Neukölln oder Charlottenburg genauso wie ein Spaziergang in der Hasenheide, im Görlitzer Park oder den Gärten der Welt in Marzahn-Hellersdorf.

Wer gern shoppt, muss dazu einen besonderen Tag einplanen. Der Wittenbergplatz mit dem KaDeWe, Tauentzienstraße und Kurfürstendamm nehmen lange in Anspruch, Alexanderplatz und Co laden ebenfalls zum Schauen und Kaufen ein. Neben diesen klassischen Zentren eignet sich vor allem die über zwei Kilometer lange Steglitzer Schloßstraße zum Bummel. Hier stehen mehrere Shoppingcenter, unter anderem das Forum Steglitz. Es gilt als zweite Einkaufsgalerie nach amerikanischem Vorbild in Deutschland.

Video: Berlin: Weltstadt an der Spree – Reisebericht

Berlin lädt zum Wiederkommen ein

Eine Tour durch die deutsche Hauptstadt macht Lust auf weitere Besuche. Man benötigt viele Jahre, um alle Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Das einmalige Fluidum der Stadt, die immer im Werden begriffen ist, reizt viele Interessenten aus aller Welt. Ein Hostel Berlin stellt dabei die ideale Basis für Entdecker dar.

Titelbild: ©istock.com – foto-select