Italienische Reise – Goethe machte es vor

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12. August 2013 um 14:04 Uhr

romantische Dorfgasse

Autorin ElisaItalien, das Land auf der Apenninen-Halbinsel, umspült vom Mittelmeer, ist immer wieder eine Reise wert. Das dachte auch Goethe, der das Land in den Jahren von 1813 – 1817 bereiste und seinen Reisebericht „Italienische Reise“ verfasste.

Das Klima des Landes variiert

Italien hat seit jeher ein ganz spezielles Flair, eine hervorragende Küche und optimales Klima. Italien liegt im Bereich des warm gemäßigten Klimas. Dieses verändert sich von Norditalien, wo es von den Gebirgen beeinflusst wird, die Winter kalt und die Sommer sehr heiß werden, bis hin zum Süden stark. Mittelitalien weist ein mildes, vom Meer beeinflusstes Klima mit trockenen, heißen Sommern und milden Wintern auf. Der südliche Teil des Landes und die dazugehörigen Inseln haben kaum Niederschlag bei mediterranem Klima. Herbst und Winter sind sommerlich und die Winter mild. Aber auch schnelle Wetterwechsel können einen schnell mal überraschen. Aus diesen diesen Gründen ist es ratsam, sich jeweils über das Wetter zu informieren, um stets auf alle Eventualien vorbereitet zu sein.

Vom Gardasee bis in die Ewige Stadt

Goethe reiste damals über Südtirol in Richtung Gardasee (mehr zu der Reise kann beim BR nachgelesen werden). Hier starte ich meine Reise. Liegt der nördliche Teil noch eingebettet in den Bergen, so liegt der südliche bereits frei in der Ebene. Auf dem Weg in Richtung Süden besuche ich die Stadt, in der einst die Liebe zwischen Romeo und Julia entfachte. In Verona besichtige ich nicht nur den berüchtigten Balkon der Liebenden, sondern auch das mittelalterliche Zentrum mit den wunderschönen antiken Bauwerken. Die Reise geht weiter und ich erreiche endlich Rom, die Ewige Stadt. Hier erwarten mich unvergessliche Sehenswürdigkeiten wie die Spanische Treppe und das Kolosseum. Auf Schritt und Tritt verfolgen mich Ruinen und baulichen Hinterlassenschaften des Römischen Reiches.

Der Tanz auf dem Vulkan

Bevor ich diese wunderschöne Stadt wieder verlasse, werfe ich mit der linken Hand eine Münze über meine rechte Schulter in den Trevi-Brunnen, um wieder hierher zurückzukehren. Der nächste Halt ist der Vesuv, der immer noch aktive Vulkan an Italiens Westküste. Im Jahr 79 zeigte dieser Berg seine gewaltige Macht und begrub Pompeji und die Nachbarstädte unter Staub und Asche. Die Wanderung zum Krater dieses Vulkans ist reinster Nervenkitzel, aber faszinierend. Die verschüttete Stadt Pompeji bildet neben Neapel das letzte Ziel meiner Reise. Neapel mit seinen zwei Seiten ist beeindruckend und sehenswert. Einerseits berüchtigter Sitz der Camorra-Mafia (siehe SZ) und andererseits die bezaubernde Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Leider schaffe ich es nicht mehr, das südlichere Italien zu entdecken.

Italien bezaubert immer wieder

Würde ich die Spuren des bekannten Dichters nun weiter verfolgen, würde ich noch viel von Italien kennenlernen. Sizilien, Mailand oder Florenz stehen auf meiner Wunschliste ganz oben, denn Italien ist dank seiner Landschaft, der Kultur und seiner Besonderheiten immer wieder Ziel für einen Traumurlaub. Wer sich vorher auch noch über das Wetter informiert (hier), der wird mit großer Wahrscheinlichkeit einen tollen Urlaub verbringen.

Bildquelle: © Anna-Mari West – Fotolia.com