Bora Bora Erfahrung – Zu Gast auf den Inseln unter dem Winde

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24. Februar 2019 um 09:00 Uhr

Strand und Meer auf Bora boraKorallenriffe in türkisblauem Wasser, Kokospalmen auf weißen Sand und Temperaturen, die nie unter 20 Grad fallen. Ungefähr so habe ich mir das Paradies vorgestellt und bin auf Bora Bora fündig geworden.

Meine kleine Bambushütte an der Pointe Matira ist mehr als 5.000 Kilometer vom nächsten Festland entfernt und das grüne Atoll im Pazifik ist jeden Kilometer der Reise wert.

Tag- und Nachtleben in Vaitape

Der Hauptort von Bora Bora heißt Vaitape und er macht selbst am Hafen einen angenehm verschlafenen Eindruck. Die Ruhe wird hin und wieder gestört, wenn Kreuzfahrtschiffe in die Lagune einfahren und ihre Passagiere für einen Rundgang abladen.

Zwischen Kirche und Post stehen Palmen, doch abgesehen davon findet man hier, wie in jedem Ort, kleine Geschäfte mit Dingen für den täglichen Gebrauch. Für die Erkundung der Insel schien mir ein geliehener Motorroller am geeignetsten.

Die Sehenswürdigkeiten Bora Boras fallen fast alle in die Kategorie Naturschönheiten und alle übrigen kann man mit dem Motorroller in einem Tag besuchen. In der Nähe der Pointe Tereia sieht man Kanonen der US-Amerikaner aus dem Zweiten Weltkrieg an ihren originalen Standorten – fast direkt neben der Hauptstraße auf einem Hügel.

Eine kulturelle Sehenswürdigkeit sind die Ruinen der Zeremonienstätten der Polynesier. Am besten erhalten sind die Marae Marotetini direkt neben dem Hafen von Farepiti am Meer. Bora Bora hat kein ausgeprägtes Nachtleben, Cocktails und Getränke bekommt man in den meisten Hotelbars.

Reiseratgeber

Naturerlebnisse unter und über Wasser

Man sollte das Atoll nicht wieder verlassen, ohne die Korallenriffe und das Leben unter Wasser gesehen zu haben. Eine einfache Möglichkeit ist ein Ausflug mit einem Touristenboot, dessen Glasboden überraschende Einblicke unter die Wasseroberfläche ermöglicht und eine Begegnung mit Barrakudas und Haien verspricht. Spektakulärer ist es, wenn man eine Tour zur flachen Lagune auf die Ostseite des Atolls macht. Ein halbtägiger Ausflug mit Schnorcheln war mit Abstand meine eindrucksvollste Bora-Bora-Erfahrung.

Man sieht Schwärme kleiner Fische, Haie und Schildkröten, in einiger Entfernung auch Mantas. Das Kontrastprogramm dazu besteht in einer Bergwanderung. Der zweithöchste Berg der Insel ist der 661 Meter hohe Mont Pahia, auf dessen Gipfel der Kriegsgott Oro erschienen ist. Wenn man fit und trittfest ist, ist der Aufstieg von Vaitape einfache Wanderung, zuerst durch Gärten, dann durch den dichten Wald. Die Aussicht auf das Atoll und den benachbarten Mont Otemanu ist unbezahlbar.

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Zwischen Hängematte und Strand

Auf Bora Bora nächtigt man typischerweise in einer Hütte auf Stelzen im Meer, wobei luxuriöse Ressorts einen eigenen Stand mit Bootssteg haben. Wenn man günstiger in einem Bungalow in Strandnähe oder in einem Hotel abgestiegen ist, kann man an einem öffentlichen Strand baden.

Die schönsten weißen Sandstrände des Atolls in Bora Bora sind:

  • Plage Matira
  • Lagoonarium
  • To’opua Nordseite
  • Tevairoa Ostseite

Ans Ende der Welt und wieder zurück

Eine Reise nach Bora Bora ist kostspielig, und zwar was Anreise und Aufenthalt betrifft. Zu einer unvergesslichen Bora-Bora-Erfahrung gehört einerseits das Schnorcheln mit Fischen. Andererseits sollte man die die Abgeschiedenheit und Ruhe einer verlorenen Insel im Pazifischen Ozean genießen.
Einen Sonnenuntergang wie auf Bora Bora kann man nirgendwo  anders erleben.
Titelbild: © iStock – MaRabelo