Romantik pur: Mein Tag in Venedig

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8. Februar 2017 um 09:11 Uhr

Autor Klaus PetersGondelfahrt durch die Kanäle von VenedigGondeln, bummeln und auf dem Markusplatz Tauben füttern – kitschig? Ja, vielleicht aber ich kann es mir einfach nicht verkneifen, diese venezianischen Must-Do’s eines nach dem anderen zu absolvieren!

Ankunft in der Lagunenstadt: zauberhaftes Panorama

Ein Tag in Venedig – ich freue mich seit Wochen darauf, endlich Bekanntschaft mit der adriatischen Metropole zu machen und bin leicht kribbelig als ich in der Neustadt ankomme. Wie alle Touristen, so bringt auch mich ein Fährschiff hinüber ins historische Zentrum. Schon die Schifffahrt ist spektakulär!

Als das Boot Richtung Anlegestelle schippert, tut sich vor meinen Augen ein phänomenaler Ausblick auf:

  • Markuskirche,
  • Campanile,
  • Dogenpalast
  • und Seufzerbrücke

reihen sich aneinander und ich freue mich tierisch, dass ich einen Fensterplatz ergattert habe. Von mir aus darf das Anlegemanöver ruhig noch eine Weile dauern – ich kann mich am quirligen Treiben der Besucher und an den hübschen Bauten kaum sattsehen!

Zwischen Platz und Turm – ein Tag in Venedig

Erste Station meiner Sightseeingtour ist selbstverständlich der Markusplatz mitsamt dem weltberühmten Campanile. Der Fahrstuhl im Turminneren bringt mich innerhalb weniger Sekunden auf knapp 100 Höhenmeter. Die azurblauen Wellen der Adria und die atemberaubend schöne Aussicht über die Stadt sind zum Verlieben!

Schweren Herzens und weil zusehends mehr Besucher an die Balustrade drängen, nehme ich vom Campanile Abschied und steige wieder in den Aufzug gen Markusplatz ein. Unten angekommen, werde ich gleich von gut drei Dutzend Tauben umringt.

Ich habe nichts Essbares in den Taschen und so schwärmen sie weiter zu einer Frau, die eine riesige Tüte voller Brotkrumen mitgebracht hat. Danach führt mich mein Weg in den pompös ausstaffierten Markusdom. Wow, ist das ein sakraler Prunkbau – gigantisch!

Gassen, Cappucini und eine Brücke

Gleich neben dem Kirchenportal stürze ich mich in das Gassengewirr Venedigs. Die eng beieinander stehenden Häuserzeilen geben hin und wieder den Blick auf einen der Kanäle frei und ich bummle an Verkaufsständen mit allerhand Tand vorüber. Der Beschilderung „Rialto“ folgend, ist die weltberühmte Brücke rasch erreicht.

Gleich neben der markanten, unverwechselbaren Flussquerung hocke ich mich in ein Lokal, bestelle einen Cappuccino und dann noch einen und genieße das einzigartige Flair dieser herrlichen Metropole. Kaum dass ich mich vom Stuhl erhoben haben, spricht mich ein Gondoliere an.

Der Preis für eine Stunde auf seinem Boot ist zwar genauso stolz, wie er – aber was soll’s? Ein Tag in Venedig ohne Gondelfahrt? Unvorstellbar! Es ist herrlich durch die Viertel zu gleiten und ich kann mich nicht erinnern, je romantischere Impressionen gesammelt zu haben.

Video: Die Stadt Venedig

Das lebende Klischee: Venedig

Meine Anspruchshaltung an die „Durchlauchtigste„, so der Spitzname Venedigs, war hoch. Aber „La Serenissima“ konnte jene mühelos und im Handumdrehen erfüllen. Diese Stadt ist einfach zu schön als dass ich mich nicht ihren Klischees hätte hingeben wollen!

Titelbild: ©istock.com – valio84sl

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