Südafrika: Auf Erkundungstour durch Kapstadt

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9. Januar 2014 um 09:51 Uhr

Am Kap der guten HoffnungAutor HelgeGleißendes Sonnenlicht empfängt mich bei meiner Ankunft in Kapstadt. Mit blinzelnden Augen sammle ich die ersten Impressionen Südafrikas und erblicke sogleich den Tafelberg, lausche dem Rauschen von Atlantik und Indischem Ozean und genieße die markante Skyline einer pulsierenden Millionenmetropole.

Bootstouren am Kap der Guten Hoffnung

Vor der Küste treffen zwei Weltmeere aufeinander: Der Indische und der Atlantische Ozean zerren an den Felsen und umspülen die zahlreichen Sandstrände Kapstadts. Ich gehe zum belebten Hafen hinunter und folge dem Hinweisschild der Fähre nach Robben Islands.

Über 12 Kilometer bahnt sich das Boot einen Weg durch die schäumende See. Am Steg ankommen, bin ich fasziniert vom Panorama auf Südafrika. Die Berge und die blauen Wellen vereinen sich zu einem romantischen Naturschauspiel und doch ist die Insel ein Ort des Schreckens.

Nelson Mandela war hier beinahe 20 Jahre inhaftiert. Das ehemalige Gefängnis ist zu einem Museum umfunktioniert und so wandle ich andächtig zu jener Zelle, in der der Friedensnobelpreisträger dereinst lebte.

Nach diesem Ausflug in die Geschichte schaukelt der Dampfer weiter gen Osten und der Kapitän meldet sich zu Wort. Wir haben die Südspitze des afrikanischen Kontinents erreicht und kreuzen exakt vor dem sturmgepeitschten Kap der Guten Hoffnung.

Ein Wanderparadies mitten in Kapstadt

Kaum eine Landschaft steht so sehr für Südafrika, wie der Tafelberg. An den sonnigen Hängen gedeihen edle Weine und oben ankommen, genießen ich eine phantastische Aussicht auf Stadt und Meer. Die weite Ebene ist von zahllosen Wanderwegen durchzogen und bietet über 1400 verschiedenen Pflanzenarten eine Heimat.

Ich beschließe einen Rundweg zu unternehmen und verlassen die Bergstation der Seilbahn gen Norden. Am Wegesrand gedeihen die rosafarbenen Zuckerbüsche und mehrere endemische Erika-Gewächse. Nur einige Meter von mir entfernt tummeln sich die putzigsten Tafelbergbewohner: Die kaninchengroßen Klippschliefer wuseln in den Felsspalten hin und her und posieren ohne Scheu für ein Foto.

Herrliche Stadtstrände und die Waterfront

Ohne jeden Zweifel: Das Herz Kapstadts schlägt am Wasser. Bei einem Bummel entlang der Victoria and Alfred Waterfront schlängle ich mich durch riesige Shoppingmalls, besuche die Skulpturen am Nobel Square und lande schlussendlich im Two Oceans Aquarium.

Die Unterwasserwelt zweier Meere wird hier dem staunenden Besucher gezeigt. An einem künstlichen Sandstrand erlebe ich im Zeitraffer den Wechsel der Gezeiten. Robben und Pinguine aalen sich währenddessen im seichten Wasser.

Der Vicotria Road folgend, erreiche ich den wahrscheinlich schönsten Strand von Kapstadt: Camps Bay. Palmen flankieren den feinen Sand und die gemächlichen Wellen laden zu einem erfrischenden Bad ein.

Ein Juwel am anderen Ende der Welt

Kapstadts geografische Lage sucht ihresgleichen. Kaum eine andere Metropole dieser Erde liegt idyllischer und abwechslungsreicher. Diese Vielfalt macht sich auch an meinem Gepäck bemerkbar: Wanderschuhe, Badebekleidung und unvergessliche Erinnerungen teilen sich den Platz in meinem Koffer.

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Bildquelle: © pipop_b – Fotolia.com