Erfahrungsbericht: Das Harbour Rocks Hotel in Sydney

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12. April 2014 um 14:24 Uhr

SydneyAutorin HannahSeit ich denken kann, ist Australien mein gelobtes Reiseland. Ich möchte mir die größte Metropole Down Unders eingehend ansehen und steige im Harbour Rocks Hotel ab – näher als in dessen 59 Zimmern kann man dem Herzschlag Sydneys nicht kommen!

Herzliche Gastfreundschaft seit 1887 – ein Erfahrungsbericht

Nach über 26 Stunden Flug brauche ich dringend eine Pause. Der Jetlag bedröhnt mich jedes Mal. Nur mittlerweile habe ich dieses berauschende Gefühl aus Müdigkeit und Desorientierung liebgewonnen. Wie ferngesteuert laufe ich zur Rezeption, lasse mich von einer Angestellten freundlich Willkommen heißen und „schwebe“ dann in mein Zimmer.

Endlich: Ein Bett. Und ein gemütlich, komfortables noch dazu! Alle Viere von mir gestreckt liege ich in meinem Schlafgemach und bin doch viel zu aufgewühlt, als dass ich ein Nickerchen machen könnte. Ich blicke aus dem Fenster und betrachte die historischen Bauwerke hier im Hafenviertel. Viktorianische Architektur so weit das Auge reicht.

Im Harbour Rocks begrüßt man seit über 125 Jahren Gäste aus dem In- und Ausland und gehört deshalb zu den renommiertesten Hotels in Sydney. Wie ich so vor mich hin sinniere fallen mir die Störgeräusche aus der Magengegend auf. Ich habe Hunger und lasse mich sogleich auf den weichen Ledersesseln im hoteleigenen Scarlett Restaurant nieder.

Gestärkt in den Großstadtdschungel

In meinem Erfahrungsbericht ist unbedingt zu erwähnen, wie unglaublich verkehrsgünstig mein Hotel liegt. Noch am ersten Abend schlendere ich um mir ein wenig die Beine zu vertreten durch den Hafenbezirk. Ich spaziere ganz in Gedanken um die Ecke eines Häuserblocks und plötzlich steht es vor mir: Das Opernhaus von Sydney.

Tausendfach schon im Fernsehen oder auf Bildern bestaunt, bin ich beim „Live-Anblick“ völlig geplättet: Die Dachkonstruktion wirkt noch beeindruckender und die gewaltige Beleuchtung bedient den Romantiker in mir!

Vielleicht sollte ich mich um Eintrittskarten bemühen. Zwar bin ich kein Klassik-Kenner aber eine Vorführung in dieser architektonischen Legende wäre bestimmt fantastisch. Gleiches sagt man im Übrigen über die Akustik des Konzertsaals. Ich laufe an der Waterfront entlang, inhaliere das Panorama der Harbour Bridge und komme noch am belebten Darling Harbour vorbei. Nachdem mir der Flug noch in den Knochen steckt denke ich laut: „Morgen ist ja auch noch ein Tag!“ und gehe wie in Trance zum Hotel zurück.

Auf Entdeckungstour rund um das Harbour Rocks Hotel

Zehn Minuten habe ich vom Vergnügungsviertel am Darling Harbour bis zu meinem Zimmer lediglich gebraucht. Ausgeschlafen und mit einem leckeren australischen Frühstück gestärkt, mache ich da weiter, wo ich letzte Nacht aufgehört habe, am Darling Harbour. Die meisten Cafés und Bars haben natürlich noch geschlossen aber hübsch ist es trotzdem hier.

Das Meer funkelt verheißungsvoll und ich beschließe, meine Badetasche zu holen. Binnen weniger als einer halben Stunde stehe ich am weitläufigen Bondi-Beach. Ein freundliches Zimmermädchen hat mir den Tipp mit der Straßenbahn gegeben, die mich quer durch die City an diesen wahrscheinlich populärsten Strand der südlichen Hemisphäre bringt. Beim Anblick der wuchtigen Wellen hält mich nichts mehr und ich stürze mich vom schneeweißen Sand aus auf dem geliehenen Board in die Fluten!

Urlaub für jeden Geschmack

Obwohl eine Millionenstadt, bietet Sydney viel Natur und jede Menge sportliche Bewegung. Von meinem Hotel aus unternehme ich Streifzüge durch die Museen der Metropole, aale mich an der Bucht von Manly und ergattere sogar noch ein Ticket für das Opernhaus. Perfektionismus auf Australisch: Das Harbour Rocks!

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Bildquelle: Copyright LeelakajonkijShutterstock.com